Shiroi, Schlange des Spiegels

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Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 19. Feb 2010, 18:20

[ Eiskalt kopiert aus meinem Vorstellungstopic, werde ich die Geschichte hier fortsetzen. ]

Es gab Zeiten, Nächte wie diese, da träumten selbst Kreaturen wie sie eine war. War es Vergangenheit? Zukunft? Sie wusste es nicht. Sie wusste es nie. Allein der Gedanke war zum verrückt werden. Doch niemanden wunderte der hohle, durchdringende Schrei eines Hollow über die dunklen, sandigen Weiten von Huecu Mundo dröhnte, jede Nacht wenn die deformiert wirkende Kreatur aus diesen bizarren Träumen erwacht.

Träume... von einer jungen Frau, gekleidet in einen dunklen, violetten Kimono, ein schlankes Tai-Chi Schwert an ihrer Seite, nur gehalten von einem glutroten Band das am Gürtel des Kimonos befestigt ist. Jede Nacht die Träume von dieser Person. Doch jedesmal wenn sie hinauf sehen will, kurz bevor das Gesicht in ihr Blickfeld dringt, verschwimmt das Bild. Und zurück bleibt nichts als eine bleiche, knöcherne Maske die sie aus der Finsterniss anstarrt.
Mit einem dumpfen, dröhnenden Schrei erwacht sie daraufhin als sie erneut feststellt.. diese Maske mit dem verzerrten Antlitz einer Schlange, ist ihre eigene.

Wer ist diese Frau. Ihr Mörder? Ihr Richter? Ihr früheres selbst? Was war damals... Die schweren Schritte verlieren sich im rieseln und knirschen von Sand unter den relativ kleinen Füßen. Doch schon sehr schnell weichen diese Gedanken einem einfacheren, tieferen Bedürfniss. >Hunger...<
Wie lange sie schon durch die edlose Sandwüste schlurft, niedere Hollow und umher irrende Seelen verschlingt kann Shiroi ebenso wenig sagen wie ihren Namen. Doch von Tag zu Tag wurde ihr "neues" Weltbild klarer. Mit jeder Mahlzeit deutlicher. Die ersten Schritte in einer Welt wo nichts als Dunkelheit regierten, hatten sehr bald ein Ende.

Bereits wenige Wochen später...

Ein heftiger Hieb mit der gepanzerten Faust in den Nacken schickte den schwächeren Hollow in den kalten Wüstensand. Er hatte kaum Gelegenheit zu realisieren was passiert ist, als die zweite Faust herran schnellt und die knöcherne Maske mit roher gewalt zertrümmert. Ein Schlag aus den Schatten, so unvorhergesehen und unwahrscheinlich wie ein Sonnenaufgang über Las Noches. Shiroi... Dieser Name lag ihr eines Morgens beim Aufwachen auf der Zunge. Und seit diesem Morgen ging es "bergauf", so man in ihrem Zustand davon reden konnte. Sie verabscheute diese Gestallt. Sie hatte immer öfter das gefühl das diese Art zu kämpfen nicht das war, was sie sich vorstellte.
>Stärker werden... noch stärker werden...< Knirschend brach sie die Maske vom Gesicht des Hollows. Der Hunger nach Macht und Größe machte auch vor Artgenossen nicht halt. >Stärker werden... Akaikagami..." Der blutige Spiegel, ein Gegenstand von dem sie fest überzeugt war von einem Schwert zu sprechen, doch nichts anderes als die Schlangenartige Maske die ihr Gesicht verhüllt.
>Stärker werden...< Geist und Verstand noch großteils vernebelt, richtet sie mit diesen Worten immer wieder das knöcherne Gesicht zu der titanischen Festung die sich in weiter Ferne gen Himmel reckt. Eines Tages währe sie stark genug, dort einen Platz für sich zu beanspruchen. Und die Maske abzulegen, um zu dem zurück zu kehren was zu einer Zeit war, die gefühlte Äonen zurück liegt.

Shiroi, die Schlange des Spiegels, wird nicht ewig durch die Sande von Hueco Mundo streifen.


"Shin... Shini... Shinigami..." Ein weiterer Tag brach an, ein weiterer Happen Klarheit der den Kopf des reptilienartigen Hollows durchzuckt. Abgelenkt von den nächtlichen Träumen, einen tiefen Atemzug der kalten aber irgendwie erfrischenden Luft des toten Landes aus Sand aus Finsterniss. Der Hunger weitete sich aus. Das verschlingen kleinerer Hollows reichte nicht mehr umd en Hunger zu stillen. Den ganzen Tag lang streift das bizarre Konstrukt aus Knochen, langen Fangzähnen und aschgrauer Haut durch die Wüste. Selbst nach dem Verschlingen mehrerer kleiner Hollows verschwindet der bohrende Hunger nicht, unverändert und quälend.
Ein dumpfer, dröhnender Schrei aus verzweiflung und Hunger schallt durch die endlose Sandwüste, unwissend was sie nun tun könnte um diesen Hunger zu besänftigen. Anfänglich ohne zu wissen wie, ein reißendes Geräusch neben ihr erzeugend, formt sich ein grelles Loch im Gewebe der Welt neben ihr. Verwirrt und befremdet starrt sie einige lange Sekunden nur hinein. So viele Farben... ein blauer Himmel, Gebäude, Menschen. Vom Hunger getrieben tritt sie kurzerhand durch das Portal und findet sich in einer belebten Stadt wieder.

Menschen überall, unwissend und unahnend von dem was passieren könnte. Schnellr ealisiert die knöcherne Schlangenkreatur das sie nicht bemerkt wird. Mehrmals greift die schlanke Hand nach vorn, zuckt dann ejdoch wieder zurück. Menschene rschienen ihr aus irgend einem Grund nicht... schmeckhaft. oder nicht.. sicher. "Shini... Shinigami..."
Unbemerkt von den Blicken der Menschen streift die Schlange durch die gefüllten Straßend er Stadt, auf der Suche nach dieser Kreatur dessen Name ihr auf der Zunge liegt.. und die dessen Hunger stillen soll.


Noch während dem bersten von Knochen und dem reißen von Fleisch betrachtet der schölangenartige Hollow eingehend die blutige Klinge die vor ihr im Staub der Seitenstraße liegt. Es war... anders. Einen Hollow zu verschlingen war so einfach. Die Reste der Seele aborbieren, die maske beseitigen und.. dann war es schon fast vorbei. Das hier war etwas völlig anderes. Das Knacken von sich unter den Zähnen biegenden Knochen war zeitgleich abstoßend wie berauschend. Der Geschmack von Fleisch und Blut mindestens genauso sättigend wie ekelerregend.
Shiroi versuchte sich von ihrem zweifelhaften Festmahl abzulenken indem die schlanke, knöcherne Hand nach vorn greift und die verlorene Klinge betrachtet. "Zan...paktou..." Der Anblick dieser Klinge war befriedigender als das Verschlingen des getöteten, jungen Shinigami. Hohl und abwesend, einen weiteren Knochen zwischen den kräftigen Kiefern zertrümmernd, betrachtete sie lange Minuten die herrenlose Klinge, bevor sie beschloss das namenlose Schwert zu behalten.
Einen letzten Blick auf die Überreste des Shinigami werfend, verzog sich die Maske zu einem abfälligen Ausdruck. Das verschlingen ihres ersten Shinigami hatte einen weiteren Teil ihres Verstandes frei gelegt. Sie konnte auf eine zweite Sauerei wie diese verzichten, das verschlingen einer Seele sollte reichen.

Aus dem Schatten der Seitenstraße tretend, blinzelt die Schlange in das grelle Tageslicht und blickt verändert auf die Welt vor sich. Der Geruch von Macht, Kraft und Energie lag bedeutnd schwerer in der Luft. Einen weiteren Blick auf das Schwert werfend, die Augen zu schlitze verengend, ging sie zurück zu dem erschlagenen Leichnam des Shinigami und suchte einen Moment den Boden ab, bevor sie die Scheide der Klinge findet und die beiden erneut vereint. Diese dann mit sich tragend, verlässt sie den grausigen Schauplatz.

"Nicht... stark... genug..."
Die verzerrte, blecherne Stimme hatte einen deutlicheren Ton angenommen, sogar leichte, weibliche Züge im leisen Hall des sonoren Klang. Das Schwert fest in ihrer viel zu großen Hand haltend, tragen sie die schweren Schritte weiter durch diese fremde Welt. Vielleicht gab es hier einen weiteren Imbiss. Ohne diesen sinnfreien Balast aus Fleisch und Knochen. Ihre Schritte verharrten augenblicklich als sie meinte etwas zu hören. Das rasseln einer Kette. Ein Geräusch das sie nur zu genau kannte... es versprach leichte Beute.
Sich dem Geräusch zuwendend folgte sie ihm mit bedächtigen Schritten. "Noch... stärker.."


Sie hatte sich langsam an den Geschmack von Shinigami-Seelen gewöhnt. Die Fleischsäcke am Boden zumeist völlig ignorierend, war das einzige was sie außer ihrer saftigen Seele an sich nam noch das herrenlose Schwert das sie zurück ließen. Mit jedem Zanpaktou in ihrer Sammlung, mit jeder Seele die sie verschlang, wuchs ihr Bewusstsein. Schließlich schien etwas in ihr zu erwachen... als sie ein weiteres Schwert ihrer Sammlung hinzu führte. Sie sah die Welt mit anderen Augen, mit lauernderen, intelligenteren Augen.
Es muss ein bizarrer Anblick für Shinigami sein, diese Kreatur vor sich zu sehen. Ein Hollow von guten zwei einhalb Meter größe, sowohl Arme als auch Beine von menschlicher Form, aber im Vergleich zu dem großen Körper viel zu schmal, schlank, nahezu zierlich. Der massige Schädel mit der Knochenmaske wie eine Schlange, die engen, schlitzförmigenAugen fast quer in der Maske ruhend, von stechender, grellgelber Färbung.
Um den Oberkörper geschlungen ein raues Lederband, in dem deser Hollow eine grausige Trophäensammlung mit sich führte. Inzwischenw aren es dutzende, herrenloser Schwerter die bei jeder Bewegung leise in den hölzernen Scheiden klapperten.

Durch die Stadt schlurfend, sich nach ihrer nächsten Beute umsehend, stockte sie in der Bewegung und sah in den Himmel hinauf. Sie roch etwas vertrautes. Nahrung...
Kaums ah sie jedoch hinauf, blitzte am Schein der Sonne etwas auf und ein scharfes Schwert schnellte auf ihre Position hinunter. Sie hatte gelernt das ihre Schnelligkeit ein Bonus war den sie gut ausspielen konnte. Als der stürmische Shinigami am Boden ankam und das Schwert ihren Schädel spallten sollte, war sie längst nicht mehr dort wo sie erwartet wurde, sondern viele meter entfernt. Einen dröhnenden Schrei ausgebend, benutzte sie ihre Hände als Stütze am Boden, wie ein vierbeiniges Tier.
"Du hast dein letztes Opfer verspeißt, Monster!" Sie hörte die Stimme ihres neuen Hauptgerichtes. Das erste mal vernahm sie klar und deutlich eine Stimme die nicht ihre eigene war und war fähig den Woren Bedeutung zuzumessen. Die knöcherne Maske grinste diabolisch. "Ein weiteres.. für meine Sammlung.." Ihre Worte waren nicht mehr so stockend, kamen flüssiger nicht nicht mehr letargisch, fast animalisch knurrend.
Der Shinigami stürmte auf sie zu, attackierte sie mit einer schnellen Serie von Schlägen des ungewöhnlich langen Dai-Katana. Der Klinge auszuweichen allerdings fiel ihr leicht genug als sei es eine Bewegung in Zeitlupe. Schließlich schnell ihr Kopf nach vorn, packt die Klinge mit den Zähnen und bringt jegliche Bewegungen ihres gegenüber zum stoppen, die rechte faust ballend, ein gieriges Funkeln hinter der Knochenmaske zeigend, lässt sie die Faust seitlich auf den Shinigami zu schnellen. Sehr zu ihrer Überraschung, blockte dieser den gewaltigen Hieb mit dem gehobenen, rechten Bein. Er war weitaus stärker als es den Anschein hatte. "Wir kennen dich inzwischen... das wird.. nicht.. REICHEN!" Das Schwert wird ihr aus dem Maul gerissen und fährt daraufhin frontal auf ihre Knochenmaske hinunter, wo es nach nicht einmal einem Millimeter stecken bleibt. Ein schriller Schmerzensschrei des großen Hollows dröhnt durch die Straßen der Stadt. Eine Reflexhandlung, als sie mit der linken hand eines der Schwerter aus ihrem Gürtel zug und es seitlich wie ein Messer auf den Shinigami zuschnellen lässt. "Nicht gut genug..." Brachte der Hollow knirschend hervor als ihr Gegner aufheulend und blutend zu Boden ging. Beide Hände nutzend um das Schwert aus dem Riss an ihrer Maske zu zerren, starrte sie auf den Shinigami hinunter der sie verletzt hatte. "Nein, ihr... kennt mich nicht." Sein eigenes Schwert benutzend, beendete sie das zweite Leben ihres Gegenüber indem sie mit einem schnellen Sprung auf ihn zu stürmte. Erst dort angekommen, auf die blutverschmierte Klinge blickend, verengten sich die Augend er Maske erneut. Sie hatte grade viele Meter Enterfnung hinter sich gebracht, in weniger als einem Augenblinzeln. Alles was sie dabei hörte was ein dumpfes, hallendes Geräusch. Noch während sie die Seele verschlingt und ihre neue Waffe in der Sammlung verewigt, überlegt der schlangenhafte Hollow wie sie das eben erlebte reproduzieren könnte...

Inzwischen hatten die tage für Shiroi einen gänzlich anderen Ablauf angenommen. Waren ihre Gedanken bisher erfüllt vom simplen Verlangen nach Fressen und Stärker werden, entwickelte sich ihr verstand mit jeder verschlungenen Seele, ob Mensch oder Shinigami, ständig weiter. Auch wenn sie keinen Namen für die Fertigkeit dieser schnellen bewegung hatte, sie nutzte sie oft und mit Begeisterung. Alles was mit geschwindigkeit zu tun hatte schien ihr leicht zu fallen. Ausweichen, zuschlagen, schnelle Bewegung von einem Ort zum anderen, die Jagt nach ihrer Beute... sie liebte das Gefühl der Jagt und der vollständigen hilflosigkeit ihrer Gegner nur ins Leere zu schlagen.
Auch ihre Sammelleidenschaft hatte inzwischen andere Ausmaße angenommen. Nach jedem erschlagenen Shinigami nahm sie nichtnur dessen Schwert an sich, sondern auch den Stoffgürtel ihres Kimonos. Beim erstem mal hatte sie das Stück an sich genommen und probeweise fest daran gezerrt, um sicher zu stellen das es fast unzerstörbar war. Genau das was sie jetzt brauchte. Nachdem sie viele weitere davon gesammelt hatte, kehrte sie erstmals nach Huecu Mundo zurück.

An ihrem Unterschöupf angekommen, geschützt vor dem Wüstensand und neugierigen anderen versteckt, warf sie zunächst die neuen Klingen auf einen Stapel, wo das Schwert scheppernd zu den anderen, nun namenlosen, Schwertern zu Boden ging. Eingehend betrachteten die grellen Augen hinter der Knochenmaske ihre trophäensammlung, bevor sie die Schärpe aus grobem Leder an der sie die Waffen einsteweils befestigte einfach von ihrem Körper riss und die dort befestigten Klingen zu den anderen warf.
Es muss ein fast schon bizarrer Anblicks ein wie die monströse Gestalt in einer Höhle sitzt, Stoffgütel aneinander knotet ubd diese probeweise um ihren Oberkörper und die Arme hängt. Grinsend blickt sie dann auf den Schwerterstapel und breitet die wertvollen Waffen nacheinander vor sich aus, sucht sich die schärfsten und unbeschädugsten hinaus. Nach einander und mit roher Körperkraft stößt sie die ausgewähltenS chwerter durch die Stoffbahnen. Vier jeweils durch die Schlingen ihrer Oberarme und acht durch die große Bahnen die über Kreuz um ihren Oberkörper hingen.
Nachdem diese merkwürdige Konstrution vollendet war, schloss der Schlangenartige Hollow kurzfristig die Augen und konzentrierte sich so stark wie möglich, die Kontrolle von Reiatsu entwickelte sich nur ögerlich, aber stetig. Nach einiger Konzentration, hoben sich die Stoggbahnen um ihren Körper an und die Schwerter stellen sich kerzengrade auf, begannen sich langsam im Kreis zu drehen. Es erforderte nichtnur konzentration und koordination das die Schwerter sich nicht verkeilten, sondern noch mehr davon ihre eigenen Bewegungen so abzustimmen das sie sich nicht sebst ins Fleisch schnitt.

Schweigend und im stillen für sich übend würde sie viel Zeit mit diesem Training verbringen, bevor der Hunger sie zurück in die Menschenstadt treiben würde.


Eine weitere Nacht neigt sich zum Ende. Und zum ersten mal seit vielen tagen wieder, schrecken Träume den schlangenartigen Hollow aus dem unruhigem Schlaf den sie eigentlich garnicht bräuchte. Doch diesmal sind es andere Träume. Nicht die verworrenden Bilder zwischen Realität, einer unscharfen vergangenheit und fragmenten einer unklaren Zukunft. Diese Bilder, so gestochen scharf vor ihrem inneren Auge das sie diese sogar noch sehen kann als sie mit erschrockenem Kreischen wieder aufwacht.

Kreischen... der schrille Schrau einer Frau. Nicht das dumpfe Dröhnen eines Hollow. War sie das? Waren es Reste ihres Traums? Erinnerungen an einen der Menschen die sie verschlungen hatte? Eine fast schon filigrane Hand greift unter tiefem, kehligen Knurren an die knöcherne Maske die das Gesicht bedeck. Fragen.. so viele Fragen. Was hatte sie gesehen?
Eine Frau... gekleidet in einen violetten Kimono... verziert mit goldenen und silbernen Stickereien die zwei Schlangen zeigen. Und doch... das Gesicht verdeckt. Von einer Maske. Nicht die Maske die sie nun trägt, keine Maske aus Knochen mit den Zügen einer Schlange. Eine einfache, schlichte, ovale Maske aus Metall, drei mit rotem Glas verkleidete Augen zieren die Maske und erlauben sicht nach außen.
War sie das? Wer war diese Frau. Und warum erscheint sie so oft in den Träumen.

Unzufrieden mit den Erreignissen der letzten zeit packt der Hollow die mit Schwertern gespickten bandagen, legt sie sich erneut um den Körper und tritt dann aus der geschützten Höhle am Rand der Wüste hervor.
Es wurde Zeit, wieder Stärker zuw erden. Ein einfacher Hollow, das wusste sie jetzt, würde nie die Stärke erreichen die sie sich ersehnte. Sie brauchte mehr. Sie musste immer mächtiger werden... Geringere Verschlingen, mächtigere töten und sie ebenfalls verschlingen... irgendwann würde der Zeitpunkt kommen wo es in dieser Welt keine Hindernisse mehr gibt.

Den knöchernen Kopf einmal laut knirschend kreisen lassend, setzt der ungewöhnlich gerüstete Hollow seinen Weg fort, in eine Richtung in die ihre Instinkte ihr einst verboten hatten zu gehen. Tiefer in die Wüste hinein. Tiefer... zu anderen ihrer Art die mehr waren. Und die bald nur Nahrung sein sollten.

Die ersten Schritte zum Aufstieg hatten begonnen. Die Evolution begann.


Sie fühlte sich nicht anders. Stärker,d as wohl, aber nicht so wie sie es erwartet hatte. Sie war stark, schnell, gefährlich... eine Beschreibung wie sie auf hunderte Hollows in dieser von allem Licht verlassenen Wüste zutreffen würde. Viele davon hatte sie gesehen... und vernichtet.Tage waren gekommen und gegangen... Tage in denen sie unter Ihresgleichen gekämpft und gewütet hatte wie eine Seuche. Jeder Hollow der auch nur ein winziges Bisschen mehr Reiatsu hatte als ein gewöhnlicher Shinigami wurde gnadenlos gejagt, gehetzt, getötete... und gefressen. Wie oft sah sie voller Verachtung auf den toten Leichnam zu ihren Füßen bevor sie die Maske von seinem GEsicht riss und sich an dem labte was ihr Kraft versprach. Sie hatte es... den geschmack,d as gefühl, die Bürde... aber das Versprechen von Macht und Größe trieb sie vorwärts. Der unsichtbare Trieb nach mehr und immer mehr. Sie wusste nicht woher dieser Trieb kam, aber sie musste ihm folgen.

Sie wollte ihm folgen.

Der Moment kam, da sie merkte das dass Schlachten ihrer Artgenossen sihren Hunger nichts tillte. So begab sie sich erneut zurück in die Welt der Menschen um zu jagen und zu fressen.
Kam hat sie das Tor durchschritten, bemerkt sie wieder eine Veränderung. Der Geruch war... anders. Sie roch andere mit großem, machtvollen Reiatsu. Mehr als ein gewöhnlicher Streifen.Shinigami. Ein echsenhaftes Grinsen auf der Maske aus knochen und Reiatsu zeigend, fixiert sie sich auf das nächste, stärkere Reiatsu. Es war ein Muster das sie noch nicht kannte. Sie wollte grade los, da zuckt sie innerlich zusammen und springt zur Seite, kurz bevor ein metallisches Klirrenan ihrer Seite durch die Seitengasse dröhnt, wo sie eben noch gestanden hat.
Ihr stechender, bohrender Blick fällt auf einen Shinigami. Er war etwas stärker als andere, sein Schwer hatte die grenze der normalen Klinge hinter sich gelassen und zeigte eine Form die an ein mittelalterliches, europäisches Zweihandschwert erinnern würden.
"So, du bist also dieser "Sammler" von dme hier in letzter Zeit alle reden. Du hast deine Leichste Leiche gefleddert, ungeheuer!"
Es musste ein seltsamer Augenblick sein. Wie ein Reflex versucht der schlangenartige Hollow eine, nicht vorhandene, Augenbraue hoch zu ziehen. Sammler? Hatte man sie hier so genannt? Die Bewegungend es Shinigami wirkten im Vergleich zu ihren schon fast lächerlich langsam, sie ließ ihn ein paar mal, selbst mit seiner schnellen bewegungstechnik, ins leere Springen, bevor sie mit aller Kraft auf die breite Klinge des Zweihänders sprang, ihre rechte Pranke nach vorn schnellen ließ und den Shinigami am Gesicht packte. "Sammler, ja...? Wie ausgesprochen... originell."
Sie entwickelte mehr und mehr einen Characterzug höherer Hollows, den Spaß mit ihren Opfern zu spielen und sie zu verhöhnen. Der Blick des Shinigami war umso erstaunter, als ihm die leise, flüsternde, und leicht zischelnde, Stimme einer Frau entgegen drang, kurz bevor ein saftiger Tritt gegen seine Brust ihn zurück an die Wand krachen ließ. "Lächerlich... du gibst nicht einmal eine nährende Mahlzeit ab." Sie fluchte innerlich als sie erkennen musste das dass Energiemuster das sie sich als Mahlzeit auserkoren hatte mit beängtsigendem Tempo direkt in ihre Richtung kam. Dieser nervende Zwerg musste weg! Als sie jedoch zum tödlichen Sprung ansetzten wollte... war er weg. Und nur mit Mühe konnte sie der heranschnellenden Klinge ausweichen die beinahe ihren Schwanz in zwei Hälften teilte. Das bedrohliche Zwischen als antwort gebend, die Augen verengend gab sie das nicht ganz so stille Zeichend as siie genug gespielt hatte.

Sie bewies eine atemberaubende Geschwindigkeit, ebenso wie ihr gegenüber eine Ausdauer wie eine wandelnde Wand. Er konnte Bluten wie ein Schwein und wankte doch um keinen Millimeter. Wütend zischend sprang sie ein weiteres mal nach vorn. And er Wand gelehnt,d as Schwert zur Verteidigung erhoben, würde dieser Shinigami jetzt sein Ende finden.
Wenn ihr Angriff nicht jäh unterbrochen worden währe. Ein greller, eisblauer Energiestrahl zwischen ihr und dem SHinigami vorbei, sod as sie noch im Sprung abbremsen und mit ihrer, für sie noch namenlosen, Blitzbewegung ausweichen musste. Wütend fauchend wie eine verärgerte Schlange reißt sie den Kopf zur Seite... und erblickt etwas das sie für einen ganz gewöhnlichen Menschen hällt. Einfache Kleidung, eine Schultasche, lange, rotbraune Haare und ein ausdruckloser Blick. Wenn nicht dieser grelle, blaue Bogen aus Reiatsu an seinem Arm währe. Ohne ein einziges Wort legt dieser Mensch einen weiteren "Pfeil" an seinen Bogen und zielt. Fauchend sprintet die Shclange auf ihn zu, erhebt die Klauen die bereits unzählige Shinigami und Menschen geschlahctet hatten. Doch als sie zuschlägt... ist er fort. Und ihre nächste Bewegung beinhällt einen reflexartigen Sprung zur Seite. Sengender Schmerz allerdings signalisiert ihr einen Streifschuss an ihrem linken Bein.
Ebenso wie ihre folgenden Bewegungen, war sie zum Ausweichen verdammt. So eine Geschwindigkeit und eine Treffsicherheit... es war neu für die Schlange. Und Gefährlich.

Viele Minuten und die beiden neuen Gegner hatten sich einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Beide Seiten hatten Wunden davon getragen. Große wie Kleine. "Was.... bist du..." Knurrte die wütende Schlange und fixierte den bewaffneten mann vor sich mit hasserfüllten, grell gelben Augen. "Du stehst vor einem der letzten Quinchy, Monster." Auch wenn sie sich nun wirklich eine andere Bezeichnen erhofft hatte von jemandem der so zu kämpfen wusste, musste die Schlange doch leicht grinsen. "Ich bin... Shiroi..." Sie musste verschwinden, dieser Kampf würde nicht gut ausgehen. Sie kannte ihren Gegner nicht und sie war... so sehr sie der Gedanke verunsicherte, nicht schnell genug! Mit aller Kraft die sie aufbringen konnte, nutzte sie ihre schnelle Bewegung und packte den inzwischen bewusstlosen Shinigami am Kopf, schleuderte ihn mit aller Kraft ihrem Gegner entgegen. Dieser riss die Augen auf, sprang zur Seite und hob den Bogen... aber sein Ziel war verschwunden. Genauso wie sein... Ihr.. Reiatsu. Geflohen, an den Ort wo sie hingehört. "Verdammt..." Er blickte zu Boden auf den blutenden, bewusstlosen Shinigami. Er würde überleben. Und damit, zuckte der Quinchy mit den Schultern und ging seiner Wege, während zurück in Hueco Mundo ein schriller, wütendender und hasserfüllter Schrei durch die halbe Wüste dröhnte.
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 21. Feb 2010, 16:37

Wütend und verzweifelt.
Rasend und verzehrend.
Schlachtend und verschlingend.
Es gab viele Worte die beschreiben konnen was passierte als die Schlange zurück in die endlose Wüste kehrte. Unter ihresgleichen wütend wie eine Seuche zerfetzte sie viele geringere Hollows . Egal wie Klein und unbedeutend, sie verschlang jede Seele derer sie habhaft werden konnte.

Als dann jedoch ein dunkler Schatten über sie fiel, verdrängt sie die Wut einen Augenblick. Weit in den dunklen Himmel hinauf sehend erblickte sie einen riesigen Hollow. Stur wie ein unbeweglicher Turm in schwarzer Kutte und einer riesigen Maske. Die kraft die von diesem ungetüm ausging beeindruckte Shiroi nicht. Nicht mehr.
Wortlos senkte sie den Kopf, ging auf alle Viere und zischte unheilverkündend. Jetzt.... oder niemals wieder.

Der Kampf war seltsam zu beobachte und selbst in weite Ferne hin hörbar. Gleißend rote Blitze durchzucken die Stille der ewigen Wüste, verbrannten den weißen Wüstensand zu milchig weißem Glas. Wütend zischend brachte die Schlange alles auf was sie gelernt hatte. Geschwindigkeit über allem. Masse durch Bewegung. Kraft durch Schärfe.
Ihre so kleine gestallt konnte nicht viel gegen den Riesen ausrichten, welcher jedoch auch nicht einmal Ansatzweise das Tempo des Reptils erahnen konnte. Nur immer wieder dieser sengende Schmerz wenn hauchdünne, messerscharfe Klauen mit wahnsinnigem Tempo durch das Fleisch der massigen Beine zuckten. Es hätte vermutlich ewig so weiter gehen können.
Die Schlange packte im Sprint den Gurt der gesammelten Schwerter und riss sie sich von der Brust. "Ich brauche sie nicht... ich habe sie nie gebraucht! Meine Kraft... wird wachsen! Ewig wachsen! Ich brauchte nichts! Ich brauche niemanden!"
Der Gurt aus Klingen schnellt durch die Luft, schlingt sich um den rechten Knöchel des Menos. Als sich der Stoff in ihrem Lauf spannt, drignt ein schriller Menos-Ruf durch die Nacht. Die unzähligen, namenlosen Klingen schnitten kreisrund in das sehnige Fleisch. Und die Geschwindigkeit des Zuges, erfüllt den Rest.

Der Menos fiel.

Krachend fällt der massige Körper in den sandigen Boden der kalten Wüste. Benommen vor Schmerz und verwirrung öffnet sich das ausdruckslose Auge. Ein Fuß fehlte. Es blutete Stark. Und dort, direkt vor seinem Gesicht... dieser winzige Hollow mit dem bohrenden, safrangelben Augen. Schlanke Klauen krallen sich in den weißen Knochen der Menos-Maske, als sich der Mund öffnet und sich ein weiter, glutroter Ball aus Licht formt. "Nein." Ist ihre einzige Reaktion, bevor es laut knirscht und die große Maske von einem ausdruckslosen Gesicht gerissen wird.
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 22. Feb 2010, 19:15

Röchelnd krachte Sonion_023roi auf dem Boden ihrer alten Zuflucht zusammen. Es fühlte sich an als würde sie in Flammen stehen. Ihr ganzer Körper zuckte und bebte, brannte wie Feuer und Schmerzte ohne gleichen. Sie windete sich unter ehftigem Brüllen auf dem Boden. Was hatte dieser Affe gesagt? "Man spürte es garnicht?" Wenn das nicht die Untertreibung des Jahrhunderts war. Keuchend und schnaufend richtete sie sich langsam auf. Knurschend krachte sie immer wieder zurück.
Nach einer Zeit.. es konnten Stunden sein... oder Tage... oder auch nur Minuten.. spürte sie ihren Körper einfach nicht mehr. Es war nurnoch eine einzige Gestalltung von Schmerz und sengendem Feuer in ihrem Körper.

Als die Schmerzen endlich nachliesen, blieb sie lange am Boden der natürlichen Höhle liegen. Als sie schließlich wieder auf die Beine kam, onion_023elt sie die Augen geschlossen und kroch auf allen Vieren keuchend aus der Höhle onion_023naus. Sie zitterte am ganzen Körper, ihre Augen verklärt und matt bevor sie sich schnaufend aufrichtet und sich beginnt zu sammeln.
An sich onion_023nunter blickend sah sie auf Anonion_023eb keinen Untersconion_023ed. Sie war schlank, rote Schuppen, filigrane Gliedmaßen, scharfe Klauen, der schlangenartige körper. Ein wenig enttäuscht wirkte sie schon. Als sie sich jedoch umdrehte und in die Höhle zurück gehen wollte um sich auszuruhen, stieß sie sich heftig den Kopf. Fluchend und sich die geschlagene Maske haltend merkte sie erst jetzt... ihre Proportionen waren die selben, sie war lediglich.. auf den ersten Blick, in Höhe und Breite gewachsen. Sie beschloss sich erst auszuruhen.. und nach einer ausgiebigen Rast zu sehen ob das "wirklich" dass war, was sie sich erwartet hatte.
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 24. Feb 2010, 18:20

Blut, Chaos, Zerstörung, Tod und Wahnsinn.
Die Träume die sie damals hatte als ihr Aufstieg begann, kehrten zurück. Mit voller Wucht und quälender Klarheit. Die Augen der Schlange öffneten sich. Gleißend gelbe Augen mit der rabenschwarzen Pupille blicken starr an die Decke der Höhle.
Träume die ihr Wissen vermachten das sie für ewig verloren glaubte. Wissen die andere in den Wahnsinn getrieben hätten. Aber sie bestand. Es rührte sie nich. Sie richtete sich langsam auf, zog einmal scharf die Luft ein und ging schließlich nach draußen, zurück in die kalte Wüste, bevor sie ein sadistisches Grinsen zeigte, einmal laut knackend und knirschend den Kopf kreisen lässt und dann langsam durch die Wüste schreitet.

Wie viele Jahre... Jahrzehnte... vielleicht sogar Jahrhunderte... sie konnte es nicht sagen. Es hätten auch Monate sein können. Damals... als sie fiel, ihr Zanpaktou fallen ließ und das letzte was sie hörte war ein scharfes Knacken aus ihrem Genick. Sie war gefallen. Getötet und verheert.
Und es kümmerte sie nicht.

Ihr neues Leben erfüllte sie mit Macht, Gier und einem scharfen, klaren Geist. Sie erkannte Dinge die ein sterblicher Geist nicht erkennen würde. Sie war schlau geworden, selbst für einen Adjuchas beängstigend analytisch und effektiv.
Auf dem Weg durch die Wüste sprang sie ein vor Hunger tobender, unförmiger Klotz eines Hollows an, gleich einer reißenden Bestia denn mehr einem denkenden Wesen.
Unter dem statischen Geräusch einer einzigen Bewegung wechselte die Position... ihre Hand schnellt nach vorn, durchstößt den Hinterkopf des niederen Hollows, zertrümmert an der vorderseite die Maske, entreißt die Seele und geht unbekümmert weiter als wäre nicht das geringste passiert.
Die Schlange die ihren Gegner mit Atemberaubender geschwindigkeit schwindelig machte um sie durhc zahllose, kleine Wunden auszubluten... hatte eine andere, eine gefährlichere, eine bedenkliche Waffe entwickelt.

"Aizen..." Sie blickt auf die weiße Festung in der Ferne und verengt die Augen. Sie konnte sich nicht direkt erklären woher sie wusste was passiert war. Wissend as sie vielleicht diesem Hollow im vorbeigehen entrissen hatte. "Shinigami..." Und kopfschüttelnd wandte sie sich ab, riss ein Portal in die Welt der Menschen. Sie würde sich keinen Shinigami mehr beugen. Diese Zeit.. war vorbei.
Jetzt gallt es, einen Quinchy zu fressen.
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon DareDevil » 29. Mär 2010, 20:30

aber bitte nicht mich >_< und fuck, ich bewundere deine Kunst so geil zu schreiben XD echt hammer!!! :onion_074:
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 7. Apr 2010, 17:19

Wo ich mird as hier rgade nochmal durchlese... wer oder was hat denn meine ganzen texte so verunstaltet. *blinzel*
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon DareDevil » 7. Apr 2010, 17:20

hmm??? wieso verunstaltet?? o_O
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Exceed » 7. Apr 2010, 17:27

War wohl das neue OnionHead-Update.
Da wird dann aus "hi" z.B. mal "onion_216" (Beispiel)

Und dann halt aus "Shiroi" dann halt "sonion_216roi".
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Re: Shiroi, Schlange des Spiegels

Beitragvon Shiroi » 7. Apr 2010, 17:38

*ächzt leise*
Also später mal wieder ausbessern..
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